Die Verkürzung von Wehr- und Zivildienst tritt zum 1. Januar 2011 in Kraft. Das Konzept der CDUgeführten Bundesregierung gewährleistet ein zukunftssicheres Fundament für diese wichtigen Dienste.

Wehrdienst:
- Die Grundwehrdienstleistenden bleiben integraler Bestandteil der Streitkräfte. Auch zukünftig erfolgt die Ausbildung in der Truppe. Damit ist sichergestellt: Die Ausbildung ist attraktiv, fordernd und realitätsnah.

- Die Verkürzung der Wehrpflicht ist ein aktiver Beitrag zur Wehrgerechtigkeit. Weil der Wehrdienst ab 2011 von neun auf sechs Monate verkürzt wird, können zukünftig 50 000 statt 40000 junge Männer pro Jahr zum Wehrdienst eingezogen werden.

- Nach der bis zu dreimonatigen Grundausbildung leisten die Wehrdienstleistenden einen wichtigen Beitrag für das Funktionieren der Bundeswehr, indem sie unerlässliche Aufgaben wahrnehmen. So bleibt der Wehr dienst auch sicherheitspolitisch sinnvoll.

Zivildienst:
Der Zivildienst bleibt eine Stütze unseres Sozialstaates. Die jährlich rund 90 000 „Zivis“ können ihren sechs monatigen Pflichtdienst ab 2011 freiwillig um drei bis sechs Monate verlängern. So können auch weiterhin anspruchs volle soziale Dienstleistungen durch Zivildienstleistende erbracht werden.

Durch die Neuregelungen wird die bewährte Wehrpflicht an die veränderte sicherheitspolitische Lage angepasst. Zugleich wird der Zivildienst gestärkt und kann damit seine Rolle für den sozialen Zusammen halt unserer Gesellschaft weiter ausfüllen.
 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben