Einstimmig haben die Delegierten auf dem Kreisparteitag der Ortsverbandsreform zugestimmt. Aus derzeit 20 Ortsverbänden werden am Ende 13 Ortsverbände hervorgehen. Damit deckt sich die Zahl der Stadtbezirke mit den neuen Ortsverbänden.

In einer emotionalen Rede warb CDU-Chef Dirk Toepffer bei den Delegierten für deren Unterstützung. Die Reduzierung der Ortsverbände ist die Grundlage für eine erneuerte und schlagkräftige CDU in der Landeshauptstadt Hannover. "Die Kräfte werden gebündelt und wir können uns wieder mit den gesellschaftlich wichtigen Fragen beschäftigen, früher war man mehr mit sich selbst beschäftigt. Die Zeiten sind jetzt vorbei", sagte Toepffer.

Völlig reibungslos lief die Debatte aber doch nicht ab. Ex-Parteichef Ulrich Reymann forderte einen für alle Ortsverbände verbindlichen Zeitablauf. Einige Ortsverbände fusionieren erst mit einer 2-jährigen Übergangsphase. Die Delegierten folgten aber doch dem Vorschlag des Kreisvorstandes.

Damit ist die CDU-Hannover-Stadt der erste Parteiverband in Hannover, der dieses schwierige Thema erfolgreich zum Abschluß gebracht hat und eine Vorreiterrolle bezieht.

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