Presse

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23.01.2018, 14:38 Uhr
CDU: „Schostok schadet der Stadt mit Agieren in Rathausaffäre“
CDU-Vize Oppelt: „Angaben des OB zur Härke-Mail sind abenteuerlich/ Schostok gefährdet Kulturhauptstadt–Bewerbung“
Anlässlich des Umgangs des Oberbürgermeisters mit der Rathaus-Affäre, meldet sich die hannoversche CDU zu Wort. Schostok (SPD) hatte den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses am Donnerstag nicht über Härkes Rücktritt vom Rücktritt berichtet, 
 
obwohl sein Büro auf verschiedenen Wegen bereits eine entsprechende Nachricht von Härkes Anwalt erhalten hatte. Der OB will diese Nachricht erst am Freitagabend in seiner Postmappe entdeckt haben.
Der stellvertretende Parteivorsitzende der hannoverschen CDU, Maximilian Oppelt, erklärt dazu:
 
„Die Angaben von Herrn Schostok zur Härke-Mail erscheinen abenteuerlich. Angesichts der Tatsache, dass die Auseinandersetzung mit Harald Härke seit Wochen das alles dominierende Thema in der Stadtpolitik ist und die Amtszeit des Oberbürgermeisters überschattet, halte ich es für kaum vorstellbar, dass seine Mitarbeiter eine E-Mail sowie (!) ein Fax von Härkes Anwalt übersehen und nicht sofort ihrem Chef persönlich vorgelegt haben sollen. Beim Eingang einer solchen Mail müsste im OB-Büro doch Alarmstufe Rot geherrscht haben und der Chef sofort informiert werden, zumal auf den Nachrichten von Härkes Anwalt auch der Vermerk „EILT! Bitte sofort vorlegen!“ angebracht war.
Es verwundert auch, dass der OB, der dafür bekannt ist selbst während laufender Sitzungen sein Smartphone zu checken, die Mail von diesem wichtigen Absender über anderthalb Tage nicht selbst gelesen haben will.
Wir können daraus nur schließen: Entweder hat Schostok in eklatanter Art und Weise sein Büro nicht im Griff oder er hat hier eine Geschichte konstruiert, weil er dem Verwaltungsausschuss und der Öffentlichkeit zunächst verheimlichen wollte, dass die Causa Härke mit voller Wucht zurück ist und der Dezernent doch nicht zurücktritt.“
 
Parteivize Oppelt erklärt weiter: „Für uns steht Schostok inzwischen im Zentrum dieser Rathausaffäre. Die hannoversche Öffentlichkeit hat ein Anrecht darauf, dass diese Affäre aufgeklärt wird. Das Gegenteil ist leider der Fall. Mit seinem miserablen Krisenmanagement und den vielen Ungereimtheiten schadet der Oberbürgermeister der Stadt.
 
Mit seinem ständigen hin und her zur Frage, wer die Verantwortung für das Thema Kulturhauptstadt innerhalb der Verwaltung tragen soll, und seinem Alleingang vom Wochenende ohne Abstimmung mit den zuständigen Gremien die Drucksache zur Bewerbung zu veröffentlichen, gefährdet er den Erfolg der Bewerbung und schadet auch damit unserer Stadt. Dies ist besonders bedauerlich, weil es einen parteiübergreifenden Konsens gibt, dass man in Hannover bei diesem Thema an einem Strang ziehen will. Nur der Verwaltungschef scheint sich gegen das Mannschaftsspiel mit allen politischen Kräften und für den Alleingang zwecks persönlicher Profilierung entschieden zu haben.“
 

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