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15.06.2018, 13:00 Uhr
CDU: „Schostok will noch immer System um Günstlingswirtschaft und SPD-Filz in der Chefetage des Rathauses erhalten“
CDU-Parteivize Oppelt: „SPD muss blinde Treue zum OB beenden!“
Anlässlich der jüngsten Entwicklungen in der Rathausaffäre, erklärt der stellvertretende Parteivorsitzende der hannoverschen CDU, Maximilian Oppelt, dazu:
 
„Stefan Schostok spricht angesichts eines staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens gegen ihn wegen des Vorwurfs der schweren Straftat der Untreue und von Hausdurchsuchungen in Privatwohnung und OB-Büro allen Ernstes von einem „Theater“, was er beenden wolle.
Gleichzeitig wird Harald Härke suspendiert und am selben Tag erreicht uns die Nachricht, dass Herr Herbert – als sei nichts gewesen – am heutigen Freitag den Dienst im Rathaus wieder aufnehme. Auch der OB selbst will seine Amtsgeschäfte nicht ruhen lassen.
 
Schostoks Aussagen und seine Vorgehensweise sind an Instinktlosigkeit nicht zu überbieten. Die Zweifel an seiner Urteilsfähigkeit, die verschiedentlich auch schon von anderer Seite geäußert wurden, verstärken sich immer mehr. Schostok hat nichts begriffen und zeigt keinerlei Unrechtsbewusstsein, dabei ist er unabhängig von der Frage einer möglichen strafrechtlichen Verantwortlichkeit, längst die zentrale Figur und tief verstrickt in diese Rathausaffäre, schließlich trägt er die politische Gesamtverantwortung . Aber anstatt endlich aufzuklären und reinen Tisch zu machen, gibt er – wie schon seit Beginn der Affäre nur das zu, was sich gar nicht mehr leugnen lässt.  
 
Gegen alle drei Herren wird wegen der schweren Straftat der Untreue ermittelt, Konsequenzen gibt es aber nur für Herrn Härke, während Schostok und Herbert weiter im Rathaus bleiben. 
Der OB hält offenbar noch immer die schützende Hand über Herrn Herbert. Man darf sich angesichts der Fakten fragen, warum das so ist.
 
Schostok hat offenbar Angst, Herbert fallen zu lassen – vielleicht weil Herbert zu viel weiß. 
Es handelt sich um den immer verzweifelter wirkenden Versuch, das System aus SPD-Filz, Günstlingswirtschaft und Selbstbedienungsmentalität in der Chefetage des Rathauses zu erhalten. 
Die SPD und ihr Parteichef Kirci, der noch vor wenigen Tagen erklärt hatte, „Schostok habe alles richtig gemacht“, müssen ihre blinde Treue zum OB endlich beenden, und beginnen, den entstandenen  Schaden für die Stadt zu minimieren.
 
Das ignorante Verhalten von Schostok, Herbert und der SPD ist nicht zuletzt ein verheerendes Signal an die tausenden Mitarbeiter der Stadt, die täglich fleißig ihrer Arbeit nachgehen und sich selbstverständlich an Recht und Gesetz halten. Auch sie nehmen Schaden in dieser Affäre, aber das scheinen der OB und seine SPD billigend in Kauf zu nehmen."
 

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