Presse
02.08.2016, 14:29 Uhr
„Bruch in der Logik – Verweigerung von transparenterer Kriminalitätsaufklärung“
Angesichts der Forderung der CDU nach einer Kriminalitätsstatistik für jeden Stadtteil werden gegnerische Stimmen aus dem rot-grünen Lager laut, die solch ein Vorgehen vehement ablehnen. Der hannoversche CDU-Chef  Dirk Toepffer erklärt dazu: „SPD, Grüne und Linke verstricken sich bei ihrer konträren Haltung in Widersprüche. 
 
Einerseits wird bestritten, dass es überhaupt ein Kriminalitätsproblem gäbe, andererseits wird bemäkelt, dass eine solche Statistik zur Stigmatisierung einzelner Stadtteile führen würde. Das ist ein offensichtlicher Bruch in der Logik. Ich erwarte, dass eventuelle Kriminalitätsprobleme in einzelnen Stadtteilen konkret angegangen und nicht ignoriert werden, nur um ein idyllisches Bild vorzugaukeln.“ 
 
Die Polizeidirektion selbst hatte vor einigen Jahren noch Pläne zur Führung solch einer Statistik. Diese wurden mit dem Wechsel der Landesregierung ad acta gelegt. „Der zusätzliche Arbeitsaufwand ist überschaubar. Dem steht außerdem der Nutzen effektiver Präventionsmaßnahmen und mehr Transparenz für die Bevölkerung entgegen“, so Toepffer. „Allerdings scheinen diese Argumente bislang wenig Beachtung von der Gegenseite zu erhalten.“
 
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