Presse
14.07.2016, 09:32 Uhr
CDU: „Die Grünen haben ein gestörtes Verhältnis zur eigenen Stadt“
Parteivize Oppelt: „Maschsee-Kunst im Image-Video ist völlig in Ordnung“
Nachdem der Parteichef der Grünen das Abfilmen von Fackelträger und Fischreiter-Figur am Maschsee im neuen Image-Video der Stadt Hannover massiv gerügt hat, schaltet sich die hannoversche CDU in die Debatte ein.
Der stellvertretende Parteivorsitzende der hannoverschen CDU, Maximilian Oppelt, erklärt hierzu: „Die Grünen zeigen mit dieser absurden Stellungnahme einmal mehr, dass sie ein gestörtes und verkrampftes Verhältnis zu unserer Stadt und ihrer Geschichte haben. 
Die Menschen in Hannover lieben den Maschsee. Auch die Kunst am Maschsee gehört zu unserer Stadt und ihrer Geschichte. Deswegen dürfen die Figuren selbstverständlich auch in einem Image-Video unserer Stadt vorkommen. Wir hätten es auch gerne gesehen, wenn der Maschsee und die dortige Kunst länger als nur den Bruchteil einer Sekunde im Film Verwendung gefunden hätten.“
 
Die Aussage von Grünen-Parteichef Gardemin reihe sich aber nahtlos ein, in eine Serie von absurden Stellungnahmen führender Politiker von SPD und Grünen in den letzten Monaten, so Oppelt: „Man möchte die Stadt offenbar ihrer Geschichte berauben. 
Der Fackelträger darf nicht im Image-Video der Stadt vorkommen. Jahrzehntealte Straßennamen wie die Hindenburgstraße oder die Fritz-Beindorff-Allee sollen von der Stadtkarte getilgt werden. Die neue Schuldezernentin Rzyzki findet den Namen Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium anstößig und wünscht sich eine schulinterne Debatte über eine Umbenennung. Und der im ganzen Land  hochgeschätzte Altkanzler Helmut Schmidt soll nach Meinung einiger SPD-Funktionäre vor einer etwaigen Straßenbenennung zu seinen Ehren, allen Ernstes von einer hannoverschen Kommission auf mögliche NS-Verstrickungen untersucht werden.“
 
CDU-Parteivize Maximilian Oppelt führt aus: „Diese ganzen Diskussionen sind peinlich, haben uns bundesweit Hohn und Spott eingebracht und gehen an dem gesunden Empfinden der Bevölkerung in Hannover völlig vorbei. Der Fackelträger und die Fischreiter-Figur sind genauso wie die Hindenburgstraße oder die Fritz-Beindorff-Allee ein Zeugnis ihrer jeweiligen Zeit. Als solche sollte man sie auch verstehen und sie nicht in einem Akt von Geschichtsvergessenheit aus dem Stadtbild verbannen.“ 
Maximilian Oppelt, der auch dem hannoverschen Rat angehört, erklärt abschließend: „Selbstverständlich gehört die NS-Zeit immer wieder aufgearbeitet und kritisch reflektiert. Ich kann da aber in Hannover oder bei der hannoverschen Bevölkerung auch kein Defizit erkennen. 
Jedenfalls ist die Grünen-Forderung völliger Blödsinn, in einem fröhlichen Image-Video für unsere Stadt, Kritik an der NS-Zeit in welcher Form auch immer einfließen lassen zu wollen. Das eine hat mit dem anderen schlicht nichts zu tun.“
 
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