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13.08.2007, 19:15 Uhr
Maschseefest auf gutem Weg - Nutzung des Peppermint Dome sollte verlängert werden
Auch Hannovers CDU-Vorsitzender Dirk Toepffer sieht das Maschseefest auf gutem Weg. Toepffer: „Dem Team um Peter Richter ist es gelungen, das Festprogramm deutlich aufzuwerten.
Die Gefahr, dass das Fest zu einem bloßen Trinkgelage in Seenähe verkommt, ist wohl gebannt.“ Insbesondere das Angebot an musikalischen Livedarbietungen lasse, so Toepffer, kaum noch Wünsche offen.

Für die Zukunft erhofft sich Hannovers CDU-Chef nun noch mehr Attraktionen für Kinder und deren Familien sowie eine breitere Vielfalt des Kulturprogramms. Toepffer: „Wir brauchen sicher kein zweites Kleines Fest im Großen Garten. Trotzdem wäre es schön, wenn es gelingen würde, die Kleinkunst noch stärker in das Festprogramm einzubinden.“ Programmpunkte wie „Kleinkunst mit Noa“ seien, so Toepffer, vom Publikum sehr gut angenommen worden. Darüber hinaus habe das Kleine Fest gezeigt, dass der Bedarf nach Kleinkunst unter freiem Himmel in Hannover riesengroß ist.

Zentrale Bedeutung bei der weiteren Aufwertung des Maschseefestes komme zukünftig dem „Peppermint Dome“zu. Toepffer: „Der Dome war sicher die Attraktion des Jahres. Die Möglichkeiten dieser Lokation sind aber bei weitem noch nicht ausgenutzt, da der Dome die bislang einzige Möglichkeit bietet, Kunstdarbietungen völlig wetterunabhängig in einem geschlossenen Raum aufzuführen“. Er könne sich, so Toepffer weiter, sehr gut vorstellen, den Dome auch bereits einige Wochen vor dem Maschseefest mit einem besonderen Kulturprogramm starten zu lassen, welches dann während des Festes seinen Abschluss findet. Auch eine entsprechende Nachnutzung sei denkbar. Toepffer: „Dabei soll es aber nicht darum gehen, das Fest auf kleiner Flamme zu verlängern oder den Betreibern des Dome eine Sonderbehandlung zu gewähren. Deshalb muss die künstlerische Qualität im Falle der verlängerten Nutzung unbedingt sichergestellt werden.“



Dass man derartige Qualität in Hannover auf die Beine stellen kann habe die Stadt, so Toepffer, in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. Ob in der „Marlene“ dem „GOP“, dem „Raschplatzpavillion“ , auf dem „Faustgelände“ oder aber in den freien Theatern der Stadt: Überall werde erstklassige Kultur angeboten. Mit dem Maschseedome bestände nun aber die Möglichkeit, vermehrt auch neues Publikum zu erreichen, welches in der hannoverschen Kulturszene noch nicht so fest verwurzelt ist. Toepffer: „Hannovers Kulturschaffende hätten die Gelegenheit, sich einmal außerhalb ihrer üblichen Räume darzustellen und neue Fans für sich zu gewinnen.“

Auch für die Betreiber wäre diese Form der weiteren Nutzung durchaus attraktiv. Toepffer: „Ob Sylter „Meerkabarett“, das Berliner „Zelt am Kanzleramt“ oder das Braunschweiger „KulturImZelt“. Es gibt zahlreiche Beispiele, dass derartige Konzepte auch unter wirtschaftlichen Aspekten erfolgreich betrieben werden können. Man sollte daher den Versuch wagen und die einmalige Chance nutzen. Hannover hat alles, um mit anderen Städten gleichzuziehen oder vergleichbare Angebote sogar zu übertrumpfen. Hier gibt es qualitativ hervorragende Kulturschaffende, ein begeisterungsfähiges Publikum und nunmehr auch eine Lokation, die bereits bundesweit Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.“

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