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15.09.2016, 18:25 Uhr
Keine Chance für Schwarz- Rot- Grün
Hannovers CDU-Chef zu möglichen Dreier-Bündnissen in der Landeshauptstadt
„Über eine mögliche Koalition aus CDU, SPD und Grünen muss in Hannover nicht verhandelt werden. Ein solches Bündnis ist aus Sicht der CDU absolut ausgeschlossen und weder unseren Wählerinnen und Wählern noch der hannoverschen Bevölkerung vermittelbar.“ Mit diesen deutlichen Worten kommentiert Hannovers CDU-Chef die heutigen Presseberichte, wonach SPD und Grüne sowohl mit der FDP als auch mit der CDU über die Möglichkeit eines Dreier-Bündnisses verhandeln wollen.
 
Toepffer:“ Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden. Während die SPD trotz ihrer bundespolitischen Schwäche in Braunschweig Stimmen hinzugewonnen hat, hat die SPD in Hannover deutlich verloren. Während die rot-grüne Koalition in Oldenburg mit leichten Verlusten vom Wähler bestätigt worden ist, hat Rot-Grün die Mehrheit in Hannover verloren. Diese Koalition hat abgewirtschaftet und ist ohne Zukunft. Die Hannoveraner wollen einen Politikwechsel.“ Ein solcher Politikwechsel sei aber, so Toepffer, in einem Dreier-Bündnis mit Rot-Grün, nicht möglich. Toepffer:“ Wenn die FDP glaubt, mit einer Zwergenbeteiligung von nur drei Abgeordneten entscheidende Weichenstellungen vornehmen zu können, ist sie auf dem Holzweg.“
 
Wahrscheinlich, so Toepffer weiter, sei, dass Rot-Grün ungeniert weiter wirtschaften könne, während die FDP mit einigen Brosamen abgefrühstückt werde. Toepffer abschließend:“ Es ist bedauerlich, dass es der einstmals stolzen SPD heute an genügend Selbstbewusstsein fehlt, um als unabhängige Kraft zu agieren. Als eigenständige Partei wird die SPD in Hannover nicht mehr wahrgenommen.“
 
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