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News
01.12.2017, 17:58 Uhr
CDU: „Nach unsouveräner Wuttirade: Schostok steht in Rathaus-Affäre offenbar mit dem Rücken zur Wand“
CDU-Vize Oppelt: „Anstatt die Ungereimtheiten gegenüber der hannoverschen Öffentlichkeit aufzuklären, startet Schostok ein verzweifeltes Ablenkungsmanöver gegen die Opposition“
Anlässlich des Umgangs des Oberbürgermeisters Stefan Schostok (SPD) mit der Rathaus-Affäre in den vergangenen Wochen und speziell in der gestrigen Ratsversammlung meldet sich die hannoversche CDU zu Wort. 
 
Der stellvertretende Parteivorsitzende der hannoverschen CDU, Maximilian Oppelt, erklärt dazu:
„Wir haben gestern einen Tiefpunkt in der politischen Kultur Hannovers erlebt. Anstatt die berechtigten und sachlichen Fragen der hannoverschen Bevölkerung zur Rathaus-Affäre in der Öffentlichkeit zu beantworten, ergeht sich Herr Schostok in einer zweieinhalbseitigen vorbereiteten Wuttirade gegen die CDU.
 
Der Oberbürgermeister hat seinen Kompass völlig verloren und steht in dieser Affäre offenbar auch nach eigener Ansicht mit dem Rücken zur Wand. Anders lässt sich dieser unsouveräne Auftritt nicht erklären. Es handelt sich um ein verzweifeltes Ablenkungsmanöver von Herrn Schostok, um zu überdecken, dass er in der Rathaus-Affäre einen Zickzack-Kurs fährt und die vielen Ungereimtheiten nicht aufklären will.“
 
Parteivize Oppelt erklärt weiter: „Ferner wollte Schostok mit diesem massiven Angriff gegen die Union davon ablenken, dass ihm in Wirklichkeit auch Teile der eigenen Leute beispielsweise aus SPD und FDP die gleichen sachlichen Fragen stellen und sein Agieren rund um den Fall Härke zum Teil kritisch sehen, was auch durch öffentliche Äußerungen dokumentiert ist. Der zunehmende Autoritätsverlust von Herrn Schostok ist greifbar geworden. Er hat zweimal in Folge bei einer seiner wichtigsten Aufgaben, der Bestimmung seiner Mannschaftsaufstellung in den Dezernaten, erheblichen öffentlichen Widerstand aus der eigenen SPD-Fraktion erfahren.“
 
Oppelt zu den vielen Ungereimtheiten: „Die hannoversche Öffentlichkeit hat ein Anrecht darauf, dass diese Affäre durch den Oberbürgermeister aufgeklärt wird. Das Gegenteil ist leider der Fall. Schostok verstrickt sich in immer neue Widersprüche und steht inzwischen im Zentrum dieser Affäre. Der OB kann beispielsweise bis heute nicht erklären, wie es zu seiner 180-Grad-Wende in Sachen Amtsverbleib von Stadtrat Härke gekommen ist.
 
Neue Fragen wirft die Tatsache auf, dass er gestern betont hat, er wolle weiterhin, dass Härke seinen Hut nimmt. Dabei hatte Härke doch genau dies angeboten, woraufhin Schostok ihm einen Verbleib von zwei Jahren im Amt des Kulturdezernenten angeboten hatte. Was gilt denn nun, Herr Schostok?
Ferner muss sich der OB vorwerfen lassen, dass er -wie man der Berichterstattung hannoverscher Zeitungen entnehmen kann- in der Sache offenbar bereits im Frühjahr Informationen zu dem Vorwurf der Ämterpatronage hatte, aber das Disziplinarverfahren erst im Oktober eingeleitet hat. Warum hat Schostok nicht umgehend gehandelt, wenn ihm eine angebliche Dienstpflichtverletzung seines Personaldezernenten bekannt wird?“